Tracing Light
CREDITS:
© Filmpunkt/ Sonia Henrici Creates
Deutschland, Großbritannien 2024
In Kooperation mit
Skyline Productions
ZDF
3 Sat
Ein Film von
Thomas Riedelsheimer
Kamera
Thomas Riedelsheimer
Produzent:innen
Sonia Henrici
Stefan Tolz
Leslie Hils
Herstellungsleitung
Maximilian Plettau
Musik
Fred Frith
Sounddesign
Christoph von Schönburg
Sound Remix
Hubertus Rath
Schnitt
Thomas Riedelsheimer
Color Grading
Dirk Meier
Redaktion
Nicole Baum
Licht ist geheimnisvoll. Es wird beim Filmemachen auf fast magische Weise eingefangen und am Ende gebündelt auf die Leinwand
geworfen. Für Albert Einstein war das Geheimnisvolle – das, was sich nie vollständig beschreiben lässt - der Ursprung von
Wissenschaf und Kunst. Ausgehend von der Faszination des Filmregisseurs Thomas Riedelsheimer für das eigene Arbeitsmittel,
beginnt er Künstler:innen und Physiker:innen zusammenzubringen, um die Geheimnisse des Lichts zu beleuchten und mit einem
Film, der dem Wesen des Lichts gewidmet ist, zum Ursprung von Abstraktion zu reisen.
TRACING LIGHT bringt führende Physiker:innen und Künstler:innen aus Schottland, England und Deutschland zusammen, von der
äußersten Ecke der Hebriden zum Max Planck Institut in Erlangen, auf der Suche das Licht zu verstehen und es erlebbar zu machen.
Im Rahmen eines Gastaufenthalts an der Universität Glasgow arbeitet das Künstlerduo Semiconductor - Ruth Jarman und Joe
Gerhardt - mit SPAD Kameras (single-photon avalanche diode) mit denen man die Ausbreitung von Licht im Raum filmen kann. Die
Zusammenarbeit mit den Physiker:innen führt die beiden direkt in Diskussionen über das Wesen der Lichtgeschindigkeit und unsere
Zeit.
Julie Brook, eine der wenigen weiblichen Land-Art Künstlerinnen nimmt uns mit auf ihre Suche nach Licht und Farbe in die
entlegenden Gebiete der westlichen schottischen Inseln und in die Marmorsteinbrüche Carraras. Feuer, diese Eruption
gespeicherten Sonnenlichts, ist ihr besonders nah. In ihren Firestacks - runden Steinstrukturen, die sie in den Gezeitenbereichen der
Meeresbuchten errichtet, lodert ein mächtiges Feuer, das mit dem Fortschreiten der Dämmerung durch das steigende Wasser mehr
und mehr erlischt. Das farbige Band des reflektierten Feuers auf dem Wasser, gelbe Funken vor dunklen Klippen, zartrote Wolken
und blaue Berge in der Ferne zeigen die Veränderung und die ganze Schönheit von Licht und Farbe.
Bei ihren Recherchen im Max Planck Institut für die Physik des Lichts in Erlangen ist das Künstlerduo Brunner/Ritz sofort
eingenommen von dem großzügigen Foyer, einer Rotunde mit rundem Glasdach und ausschließlich weißen, großflächigen Wänden -
einer Architektur, wie gemacht, um dem wechselndem Tageslicht eine geeignete Bühne zu geben. Verwirrt von den unvorstellbaren
Eigenschafen von Licht, mit denen sie sich im Rahmen eines Laser-Licht-Kickers mit den Wissenschaflern konfrontiert sehen, stellen
sie sich die Frage: „Was ist denn das Gegenteil von Licht“.
Das Reden über Licht erscheint manchmal unmöglich und verwirrend. Die Welt der Quanten reiht sich nicht ein in unser Logik und
unsere Sprache und of sind wir mit unserem Verständnis am Ende. Aber TRACING LIGHT will nichts erklären. Thomas Riedelsheimers
Bilder wollen vielmehr in Kombination mit den Begegnungen der Künster:innen und Wissenschafler:innen einen Raum für das
Geheimnissvolle eröfnen. Dort beginnen Magie und Sinnlichkeit des Films.
CREDITS:
© Filmpunkt/ Sonia Henrici Creates
Deutschland, Großbritannien 2024
In Kooperation mit
Skyline Productions
ZDF
3 Sat
Ein Film von
Thomas Riedelsheimer
Kamera
Thomas Riedelsheimer
Produzent:innen
Sonia Henrici
Stefan Tolz
Leslie Hils
Herstellungsleitung
Maximilian Plettau
Musik
Fred Frith
Sounddesign
Christoph von Schönburg
Sound Remix
Hubertus Rath
Schnitt
Thomas Riedelsheimer
Color Grading
Dirk Meier
Redaktion
Nicole Baum
